Archiv | Juli, 2012

6

31 Jul

Liebes Tagebuch,

gestern waren wir am Fluss und haben gegrillt. Es war recht amüsant, aber leider habe ich keine Fotos gemacht. Vielleicht kann ich ja ein paar von den anderen auftreiben. Heute gibts aber erstmal die Bilder von meiner letzten Live-Rollenspiel-Veranstaltung vorgestern in der Schwertkampfschule Castle Tintagel. Die ersten Bilder sind noch vom normalen Schwertkampftraining, danach sind sie aber von unserer Fantasy-Veranstaltung.

Und dann gibt es natürlich noch die einzige Einsendung zu meinem Cola-Glas-Wettbewerb. Ich werde dieses Bild euch allen morgen präsentieren (ich glaube ne Auswertung ist bei einer einzigen Einsendung kaum erforderlich).

Liebe Grüße

Nico

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7

30 Jul

Liebes Tagebuch,

wir hatten gestern eine sehr schöne ABschlussveranstaltung mit den Leuten von der Schwertkampfschule. Bilder gibts morgen. Heute habe ich noch einige von unserer Abschlussveranstaltung am Samstag nachzureichen.

Viel Spaß und liebe Grüße

Nico

PS: Noch wenige Stunden Zeit um Bilder einzureichen.

9

28 Jul

Liebes Tagebuch,

heute hatten wir unsere feierliche Abschlusszeremonie und unsere Abschiedspartie. Um eure Augen ein wenig zu schonen werde ich das teilen und heute mit der Zeremonie anfangen.

Liebe Grüße

Nico

10

27 Jul

Liebes Tagebuch,

vor einigen Nächten hatten wir hier bei uns richtig Bambule. Die Koreaner hatten einen externen Koreaner (Student bei uns, wohnt aber nicht im Wohnheim) als Gast über Nacht. Wie Koreaner eben nu mal sind gehn die am Abend in die Kneipe und machen sich komplett zu (die sind ganz schön hart im nehmen, nich so wie die Japaner die nach einem Glas dicht sind). Nur viel dem betrunkenen Gast irgendwann in der Nacht ein, dass Selbstbeherrschung und gesunder Menschenverstand ja im betrunkenen Zustand ausgeschalten werden kann. Er fing an durchzudrehen und ging auf seinen Gastgeber los. Nur mit vereinten Kräften konnt er festgesetzt werden bis die Polizei da war. Nanmon (unser koreanischer Mitwohnheimbewohner und Staff-Mitglied) hat ganzschön was abbekommen und kann in den nächsten drei Monaten vorraussichtlich kein Bewerbungsgespräch machen (dabei ist gerade die kritische Phase).

Auf jeden Fall war gestern nochmal die Polizei dar um sich das genau schildern zu lassen und wie das in Japan nunmal so ist, ist das ein riesen Wirbel. Selbst von der Unileitung war jemand da.

Ich hoffe dass dieser Verrückte ein Student an unserer Uni ist. Oder generell Student. Dann war er das nämlich längste Zeit gewesen. Bei solchen Sachen werden die radikal abgesägt. Richtig so.

Im Anhang ein paar Bilder von japanischen Polizeiautos.

Liebe Grüße

Nico

11

26 Jul

Liebes Tagebuch,

ich habe heute die ersten Ergebnisse erhalten. Damit ihr sehen könnt wie gut (oder schlecht) ich war, werde ich euch hier die Ergebnisse präsentieren (mit einigen Anmerkungen um das verständlich zu machen:
Projekttutorium                          n.a.

Japanisch – Oberstufe               2,0
Klassenarbeiten                                  1,3
Vokabeltests                                        5,0
Vortrag/Debatte                                1,0
Abschlussprüfung                              2,7
Anwesenheit                                        1,0

Leseverständnis                           2,3

Hörverständnis                             2,3

Kulturkunde – Einführung   n.a.

Vergl. Wissenschaft Jp.-Dt.   n.a.

Da wo im Moment noch n.a. drin steht habe ich noch keine Noten. Das reiche ich nach (und bearbeite ich direkt hier) sobald ich was weiß. Die dicken sind Abschlussnoten (d.h. da ist ein Bestehen notwendig um das Semester zu bestehen). Die normal geschriebenen sind Teilnoten, die allerdings einen Arbeitsumfang haben wie eine der kleineren Abschlussnoten ihne Aufschlüsselung. Ihr werdet feststellen dass einmal durchgefallen dabei ist. Das komtm daher, dass ich in einem zeitraum krank war, wo wir davon ne Menge geschrieben habe und sonst so mit 70% weggekommen bin. Es gibt hier leider kein Nochmalschreiben oder Entschuldigen bei Krankheit. Freistellung von Tests, Prüfungen etc. nur bei Abwesenheit durch frühzeitiges Ableben.

Liebe Grüße

Nico

12

25 Jul

Liebes Tagebuch,

heute habe ich mich im Rathaus abgemeldet. Als ich auf dem Rückweg durch einen Park/Schreinanlage spazierte, ist mir aufgefallen, dass ich mich hier meistens über die Japaner beschwere oder aufrege. Da könnte man ja fast meinen, dass ich hier nur leide und alles doof finde. Das ist aber ganz und gar nicht so.

Es gibt viele Dinge die ich hier mag. Und an den Japanern. Zum Beispiel schaffen die Leute es, sich ordentlich und brav in einer Schlange anzustellen, wenn sie auf irgendwas warten: auf dem Bahnhof beim Warten auf den Zug, vor dem Restaurant beim Warten auf freie Plätze, beim Beschwerdeschalter, ja, selbst da wo es absolut nicht notwendig ist, zum Beispiel aufm Amt, wo man ja eh ne Nummer gezogen hat. Die einzigen, die ab und zu aus der Reihe tanzen sind die älteren Damen und Herren, die gerne mal schubsen, drängeln und unfreundlich sind. Was auch schön und entspannend ist, dass man prinzipiell von der Ehrlichkeit der Menschen ausgeht und nicht von der Unerhlichkeit. Keiner kontrolliert sein Wechselgeld, Angaben werden als wahr angenommen ohne dass sie zigmal nachgeprüft werden (außer an öffentlichen Stellen) und viele kommen nicht einmal auf die Idee, dass der Gegenüber einem was böses will. Natürlich führt das auch dazu, dass viele leicht übers Ohr gehauen werden, aber es ist im generellen eine erfrischende Atmosphäre. Es gibt sogar immer wieder Fälle, wo Leute sogar lose Geldscheine, die sie auf der Straße finden, bei der Polizei als Fundgut abgeben – was bei uns wahrscheinlich so schnell keiner machen würde.

Was auch sehr erfrischend ist, ist der Service und die Kundenfreundlichkeit. Selbst im Supermarkt fühlt man sich so, als wäre man wirklich König. Die Leute reißen sich Arme und Beine aus, um dem Kunden das zu bieten, was er möchte. Das ging sogar so weit, dass ein Kumpel in einen Laden ging und er dort etwas haben wollte, was eigentlich dort gar nicht verkauft wird, dafür aber im Laden gegenüber. Anstelle ihn da einfach nur rüberzuschicken, führte einer der Ladenmitarbeiter hinüber und zeigte ihm in dem Laden sogar wo er das gesuchte findet. Nein, die Läden gehörten nicht zusammen (waren aber natürlich auch keine Konkurrenten – zumindest nicht auf dem betreffenden Gebiet). Als ich den Ring für Franzi kaufen war, habe ich nicht nur das übliche Angebot auf Kaffee und Tee erhalten, während wir gesucht haben, sondern wurde zum Schluss von allen Verkäufern die gerade keine Kunden hatten, höflichst verabschiedet und der Chef vom Dienst hat mich noch zur Tür gebracht und mit tiefer Verbeugung draußen verabschiedet. Das war nicht, weil ich besonders bin, sondern weil man das eben so macht und zum guten Ton gegenüber der Kundschaft gehört.

Es sind solche „Kleinigkeiten“, die das Altagsleben in Japan interessant und angenehm machen. Ja, bei uns findet man solche Eigenschaften auch vereinzelt, aber die Häufigkeit wie das auftritt ist wesentlich höher als bei uns. Es gibt hier natürlich auch Stellen wo das keine Anwendung findet, die sind aber so gering, dass jeder Fall davon ein Grund zur Aufregung ist und einem länger im Gedächtnis bleibt.

Soweit erstmal

Liebe Grüße

Nico

13

24 Jul

Liebes Tagebuch,

Es sind noch 6 Tage bis meine Cola-Glas-Aktion ausläuft und ich habe bereits eine Einsendung. Sieht also relativ gut aus.

Wir haben nun endlich entschieden, wann wir auf den Fuji krakseln. Bis nach ganz oben. Das wird anstrengend, aber schön (denke ich).

Wir sind im Moment alle gespannt, wie unsere Noten ausfallen werden. Ich hoffe recht gut. Ob die 1er hier auch ne Essenseinladung bei Mama beinhalten? Nicht dass ich glaube, dass ich eine bekommen werde (die sind hier echt schwer zu bekommen).

Ich mache mir gerade Sorgen, dass nicht alles in die Koffer passt. Ich hoffe ich bekomme alles heil nach Hause.

Wird schon werden.

 

Liebe Grüße

Nico