Ergebnisse

23 Feb

Liebes Tagebuch,

ich habe schon wieder eine Weile nicht mehr geschrieben. Ich habe in den letzten Tagen einiges um die Ohren gehabt mit unserem Mittelalter/Fantasy-Projekt. Der Hauptteil ist hoffentlich jetzt vorrüber, was ganz praktisch ist, weil ich noch eingies vorzubereiten habe, bis Franzi herkommt.

Ich wollte euch nur kurz wissen lassen, was aus dem Pande geworden ist/werden wird. Hier die Ergebnisse:
1. Felix – Batterien für DS und Wii (5 Stimmen)
2. Simone – Würfel (3 Stimmen)
3. Jana/Tanja – Fahrgeld/Süßigkeiten (je 2 Stimmen)

Das heißt, dass Felix ein Panda für seine Batterien haben wird, sobald Franzi wieder in Berlin ist. Ich hoffe, wir werden auch ein Bild davon sehen.

Um mal auf ein anderes Thema zu kommen. Genau wie bei uns gibt es viele, die solche Dinge wie Lotto, Preisausschreiben und Glücksspiel mögen, aber die Japaner treiben es wieder mal zum Extrem… in zwei Arten. Nicht nur dass es hier überall Spielhallen gibt (unser kleines Örtchen hat mindestens vier große Spielhallen), nein, man spielt auch im Endeffekt um kleine Metallkügelchen, die an sich nicht viel Wert besitzen. Diese werden nämlich beim beliebtesten Glücksspiel Japans verwendet: Pachinko. Da witzige ist, dass es kein typisches Glücksspiel ist, bei dem hohe Sachpreise winken (in der Regel maximal Werte im Wert von ca. 100 €, die oft nicht erreicht werden), und die Einsetze sind auch nicht wirklich gigantisch. Man kann also verglichen mit unseren Glücksspielen recht lange spielen. Ob das nun etwas Gutes ist, da nicht so viele dadurch in Schulden fallen, oder schlecht, da somit nur noch mehr Anreiz für die Spielsucht geschaffen wird, ist wahrscheinlich Ansichtssache.
Dass die Preise (sowohl für Gewinne wie auch zum Erwerb der Kugeln) so niedrig sind und die Gewinnschancen recht hoch, liegt wohl daran, dass generell Kasinos in Japan eigentlich verboten sind und Wetten nur bei bestimmten Sportarten zugelassen sind. Die Pachinko-Hallen zählen also als Vergnügungs-Zentren und mit den entsprechenden Preisen für die Kugeln zählt es eher als Nutzungsgebühr, als als Spieleinsatz.

Vielleicht ist es gerade deshalb so beliebt. Einziges Problem dabei ist, dass vermutet wird, dass durch die Spielhallen jährlich viel Geld nach Nord-Korea fließt. Ca. 70 % der Betreiber sind Koreaner – und es wird angenommen, dass viele davon einer pro-nordkoreanischen Gruppe angehören. Nachweisen kann aber wie üblich nichts.

Auf jeden Fall ist es sehr beliebt und es gibt auch diverse Fernsehsendungen dazu. Unten ein Beispiel.

Liebe Grüße

Nico

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