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Kamakura, Teil 2

20 Nov

Liebes Tagebuch,

heute habe ich mit meiner ganzen Familie sprechen können. Es war kurz, aber schön. Vor kurzem habe ich auch mit einigen  Freunden gesprochen, doch ich habe noch nciht alle wiedergesehen, mit denen ich gerne mal wieder sprechen würde. Ich würde mich freuen einige von ihnen mal bei Skype zu sehen.

Aber nun zurück nach Kamakura. Als wir dem Bergpfad folgten, liefen wir eine ganze Weile auf einem Wanderweg, der genau den Bergkamm einer Kette entlangführte. Man konnte zwischen den Bäumen ab udn zu durchschauen und hatte einen guten Blick auf die Stadt und das Meer. Überall am Wegesrand traf man auf kleine Schreine und Tempel und nach einer Weile gingen wir wieder ein wenig herab. Dann kamen wir plötzlich unerwartet an einem Höhleneingang vorbei, deren Eingang ein Torî, eine Art Tor, dass einen sakralen Bereich, also einen Schrein oder ähnliches markiert. Wir gingen hinein und die Höhle entpuppte sich als Tunnel und genau mitten zwischen Bergen in einer Senke befand sich ein Tempel. Unsere Lehrerin hatte geplant uns dort hinzubringen und wollte uns etwas sehr interessantes vorstellen: Geldwäsche, wortwörtlich. Wir wuschen also einige Scheine und Münzen um heiligen Wasser des Schreins. Einer alten Legende nach soll Geld, gewaschen in dieser Quelle, dafür sorgen, dass in der entsprechenden Geldbörse das Geld niemals ausgeht. Anschließend zogen wir alle ein Los, dass uns unsere nähere Zukunft wahrsagen sollte. Eine Studentin zog ein moderates Los, die beiden anderen erhielten gute Lose, genau wie unsere Lehrerin. Nur ich bekam ein schlechtes. Ein sehr schlechtes. Also hatte ich ein Ziel: ich wollte ein besseres. Wir zogen also los und gingen weiter auf unserem Weg, auf der Suche nach etwas besserem Glück für mich.

Fortsetzung folgt 😉

Liebe Grüße

 

Nico

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