Archiv | November, 2011

Geburtstagsflut

30 Nov

Liebes Tagebuch,

wir hatten diese Woche unsere Zwischenprüfungen und sie sind meiner Meinung nach gar nicht so schlecht gegangen. Leider habe ich in dieser Zeit es nicht geschafft, allen anfallenden Geburtstagen gerecht zu werden. Sowohl Tante Marina, Oma Erika und auch Papa hatten Geburtstag und ich wollte euch dreien alles Gute und die besten Wünsche auf den Weg mit geben. Ich hoffe ihr hattet (oder werdet noch) Spaß im Kreise eurer Bekannten und Familie (haben).

Außerdem wünsche ich euch allen einen schönen und besinnlichen Start in die Weihnachts- und Adventszeit.

Liebe Grüße

Nico

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Kamakura, Teil 4

25 Nov

Liebes Tagebuch,

bevor ich meine kleine Erzählung beende, wollte ich mich noch bei einem Freund entschuldigen. Da die letzten Tage etwas hektisch waren, habe ich deinen Geburtstag leider vergessen. Erst heute fiel mit ein, dass ich es versäumt habe. Ich wünsche dir also alles Gute zum Geburtstag, lieber Jan. Ich hoffe dass dieses Jahr für dich das bringt, was du dir erhofft hast und du gut in den Beruf starten kannst, für den du so viele Jahre gelernt hast.

Aber nun urück nach Kamakura. Als wir nun den großen Buddha besucht hatten, gingen wir weiter hinein in die Stadt und kamen zu einem sehr großen Schrein, an dem reger Betrieb herrschte. Er war terassenartig aufgebaut, so dass man an der Basis sich mit Souvenirs vollstopfen konnte und einen Teich mit Schildkröten und Kois bewundern konnte. wir sind dann eine Terasse weiter rauf gegangen (es sind nicht wenige Stufen, die diese Treppe hat) um uns dort ein wenig umzuschauen. Im Zentrum des Platzes lag ein großer Pavillon, in der tatsächlich gerade eine Traaungszeremonie stattfand. Wir schauten uns diese aus gebürendem Abstand an. Es sah ziemlich interessant aus. Scheinbar war es irgendwer bedeutenderes, der dort hochzeitete.Alle anwesenden Frauen (und die beiwohnenden Priester sowieso) waren in traditionelle, sehr schick aussehende Gewänder gehüllt. Die Männer trugen fast alle Anzug. Nur der Bräutigam trug eine Uniform. Die Prozedur wurde begleitet von einigen Priestern auf einer Außenveranda, die einige traditionelle Instrumente spielten, aber kein Lied wie wir es kennen, sondern eher als geräuschliche Untermalung. Die Worte des Hauptpriesters und des Brautpaares wurde so unterstrichen.

Wir gingen also weiter und wir kamen an einem riesigen Baumstumpf vorbei (Durchmesser 7 bis  10 Meter würd ich sagen). Bis vor kurzem stand dort noch ein großer und anmutiger Baum (hier sogar heilig geltend), der bereits weit über 1000 Jahre alt war. Erst durch einen Taifun im letzten Jahr verlor er an Stabilität. Dann wandten wir uns der großen Treppe zu (größer als die zuvor) und passierten die beiden Wächterhund, die man vielleicht auch in ähnlicher Form schonmal an Chinarestaurants oder so gesehen hat, wo sie links und rechts den Eingang bewachen. Auch hier bewachten sie die Treppe und hielten böse Geister ab. Oben angekommen betraten wir den Hauptschrein und versuchten, für mich neues Glück zu finden. Ich zog ein neues Los… und es war noch schlimmer als das erste. Nun musste erst recht ein weiteres her, denn so konnte ich das ja nicht stehen lassen. Gut nur, dass dieser Schrein mehr ein ganter Schreinkomplex war und als wir schließlich die Besichtigung beendet hatten, kamen wir zu einem der äußeren Schreinregionen, wo wir einen fanden, der auf einer kleinen Insel in dem Teich lag, in dem wir bereits zuvor die Schildkröten und Kois beobachtet haben. Nun endlich war mein Glück wieder hergestellt, als ich das dritte Mal ein solches Schicksalslos zog. Das Warten hatte sich gelohnt und mein großes Unglück verwandelte sich in ein kleines aber annehmbares Glück. Es sagte mir, das ich zwar noch ein wenig warten muss, aber dann meine ewige Liebe in den Armen halten könnte (ich kann es kaum erwarten bis Franzi mich im März besucht) und dass es zwar mühsam werden würde, aber letztendlich alle Prüfungen gut verlaufen werden (als los, Montag ist die erste), ich zwar einige Probleme mit der Gesundheit haben würde, aber nichts ernstes (auch wenn ich bis jetzt ein wenig gekränkelt habe, ist bis jetzt nichts schlimmes passiert) und dass wenn ich nicht nach Norden reise, mir auf meinen Reisen nichts widerfährt (habe ich eh nicht vor).

So gingen wir letzten Endes zufrieden und geschafft nach Hause, denn wir hatten einen Tag hinter uns, an dem wir viel gelaufen sind und eine Menge beobachten konnten.

Liebe Grüße

Nico

 

Kamakura, Teil 3

21 Nov

Liebes Tagebuch,

als wir nun weiterliefen und wieder ins Tal kamen, machten wir uns auf den Weg in Richtung des großen Buddha von Kamakura. Nachdem wir an einigen Läden vorbeikamen schauten wir nicht schlecht, als wir Reihe an Reihe mehrere Läden finden, aus denen einige Leute (allesamt Ausländer) historische Waffen raustrugen. Kamakura war in der Vergangenheit der Hauptsitz der Kriegerregierung und es ist somit nicht verwunderlich, dass es Läden für solche „Andenken“ gibt. Es ist eher verwunderlich, dass es bei Ausländern so anschlägt, da sie diese eigentlich nicht ausführen dürfen und spätestens am Zoll wieder abgeben.

Unabhängig davon gingen wir weiter und kamen letztendlich zum großen Buddha. Er wurde vor mehreren hundert Jahren erbaut und war ursprünglich überdacht, doch diese wurde bereits vor einiger Zeit von einem Taifun hinfortgefegt. Das witzige ist, man kann in den Buddha sogar hineingehen und wenn man gelenkig ist sogar von innen aus den Nasenlöchern rausschauen.

Nach unserer Besichtigung sind wir zum Meer gegangen und einige von usn genossen das Fußbad. Mir war es ein wenig zu kalt. Wir kontnen von hier aus aber einen guten Blick auf Enoshima, eine berühmte Insel, und ein naheliegendes Villenviertel schaun. Bis hierhin hatten wir gutes Wetter, doch es kühlte schnell ab. Doch bis hierhin habe ich allerdings noch kein neues Glück gefunden und so suchten wir weiter…

Liebe Grüße

Nico

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Kamakura, Teil 2

20 Nov

Liebes Tagebuch,

heute habe ich mit meiner ganzen Familie sprechen können. Es war kurz, aber schön. Vor kurzem habe ich auch mit einigen  Freunden gesprochen, doch ich habe noch nciht alle wiedergesehen, mit denen ich gerne mal wieder sprechen würde. Ich würde mich freuen einige von ihnen mal bei Skype zu sehen.

Aber nun zurück nach Kamakura. Als wir dem Bergpfad folgten, liefen wir eine ganze Weile auf einem Wanderweg, der genau den Bergkamm einer Kette entlangführte. Man konnte zwischen den Bäumen ab udn zu durchschauen und hatte einen guten Blick auf die Stadt und das Meer. Überall am Wegesrand traf man auf kleine Schreine und Tempel und nach einer Weile gingen wir wieder ein wenig herab. Dann kamen wir plötzlich unerwartet an einem Höhleneingang vorbei, deren Eingang ein Torî, eine Art Tor, dass einen sakralen Bereich, also einen Schrein oder ähnliches markiert. Wir gingen hinein und die Höhle entpuppte sich als Tunnel und genau mitten zwischen Bergen in einer Senke befand sich ein Tempel. Unsere Lehrerin hatte geplant uns dort hinzubringen und wollte uns etwas sehr interessantes vorstellen: Geldwäsche, wortwörtlich. Wir wuschen also einige Scheine und Münzen um heiligen Wasser des Schreins. Einer alten Legende nach soll Geld, gewaschen in dieser Quelle, dafür sorgen, dass in der entsprechenden Geldbörse das Geld niemals ausgeht. Anschließend zogen wir alle ein Los, dass uns unsere nähere Zukunft wahrsagen sollte. Eine Studentin zog ein moderates Los, die beiden anderen erhielten gute Lose, genau wie unsere Lehrerin. Nur ich bekam ein schlechtes. Ein sehr schlechtes. Also hatte ich ein Ziel: ich wollte ein besseres. Wir zogen also los und gingen weiter auf unserem Weg, auf der Suche nach etwas besserem Glück für mich.

Fortsetzung folgt 😉

Liebe Grüße

 

Nico

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Kamakura, Teil 1

19 Nov

Liebes Tagebuch,

es ist zwar vielleicht etwas spät dafür, aber ich wollte dir gerne von unserem Ausflug nach Kamakura berichten. Schon vor einer ganzen Weile sind wir (die deutschen Studenten) mit unserer Lehrerin aus Deutschland, die zu besuch hier war, nach Kamakura gefahren. Unser Weg dorthin führte uns mit Bus und Bahn an eine Bahnstation, von wo aus wir gemeinsam wanderten. Der Wanderweg ist wunderschön und fordert einen an manchen Stellen ganz schön heraus. Auf dem Weg in Richtung Bergwanderweg kamen wir an einigen recht schönen Häuschen vorbei. Es ist zwar innerorts, aber in ländlichen Städten und Stadtteilen gibt es noch ein paar richtig schöne traditionelle Häuser.

Am Eingang zum erwähnten Bergwanderweg fanden wir ein paar Fische, die uns begrüßten. Ich musste einfach ein paar Bilder von ihnen machen und habe dabei vor allem an Stefan denken müssen, da er ja so auf Kois steht. Anschließend kraxelten wir weiter hinauf und folgten unserem Pfad.

Aber morgen mehr dazu.

Jetzt möchte ich mich erstmal einer noch wichtigeren Sache widmen. Ich werde zwar morgen auch vorraussichtlich mit euch allen telefonieren, aber ich möchte doch heute schon die Gelegenheit nutzen, um Marco alles Gute und die besten Wünsche zum Geburtstag zu übermitteln. Ich hoffe du kannst dich ein wenig erholen vom Stress bei den vielen Außeneinsätzen und die Zeit ein wenig mit Mama, Jana und Felix nutzen.

 

Liebe Grüße

 

Nico

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Und der Gewinner ist…

17 Nov

Liebes Tagebuch,

heute ist ein wunderschöner und besonderer Tag. Vor 24 Jahren wurde ein junges Mädchen geboren, was seit über 5 Jahren dafür sorgt, dass ich Momente habe, in denen meine Gedanken abdriften und meine Aufmerksamkeitsspanne der einer Katze gleicht, nur dass die Schmetterlinge die ich jage nicht um mich herum fliegen, sondern in meinem Magen rumflattern. Ich denke meine Lehrer haben heute einige Probleme mit mir gehabt, weil ich immer wieder zu ihr in Gedanken abgedriftet bin…

Was gleichzeitig auch auf diesen heutigen Tag fällt, ist die Verkündung eines Gewinners meines kleinen Spiels. Soll ich euch dir mal was verraten, liebes Tagebuch:wir alle haben gewonnen. Ich habe gewonnen, weil das Tagebuch insgesamt über 3500 Aufrufe hat. Ihr habt gewonnen, weil sich das Paket mit den Weihnachtsgeschenken eh schon auf dem Wasser in Richtung Deutschland befindet. Im speziell meinem Wettbewerb jedoch gibt es natürlich einige Gewinner. Zuerst zu den letzten beiden Fragen:

Der letzte Aufsteller war eine Werbung einer Teerunde im Stil traditioneller japanischer Teezeremonien (das traditionelle Gebäck dazu schmeckt übrigens nicht besonders). Da keiner wirklich nah dran war (weils wirklich schwer war), bekommt jede der drei Antworten einen Punkt.

Die Bonusfrage zeigte tatsächlich Latschen, die eine Länge von über 1,5 Meter(!) haben. Sie gehören einem der ältesten Männer Japans, nämlich dem Herrn im nebenstehenden Bild. Sie sind inzwischen schon etwas älter und ein sehr beliebtes Fotomotiv, denn wann sieht man schonmal solch riesige Latschen mit dem Alter. Die „Stricke“ sind übrigens Reisstrohtaue. Janas Antwort ist nicht so weit ab, daher bekommt sie noch einen Bonuspunkt.

Somit geht Bronze für 13 Punkte an Team Ima Sonja, Tante Silvi, Tante Marci.

Mit 23 Punkten erhält Iris die Silbermedaille.

Mit 24 Punkten erhält Jana die Goldmedaille.

Außerdem erhielt Jana den Bonuspunkt.

Es erhalten alle aber zumindest ein Bienchen für die Teilnahme.

Ihren Preis erhält Jana wenn das Paket da ist von meiner besseren Hälfte.

 

Ab sofort könnt ihr Beiträge übrigens bewerten und somit eure Lieblingsbeiträge bestimmen.

 

Liebe Grüße

 

Nico

 

Urkunde Platz 1

Urkunde Platz 2

Urkunde Platz 3

Urkunde Mama

Urkunde Stefan

Urkunde Simone

Wettbewerb: Bonusfrage

17 Nov

Liebes Tagebuch,

hier der Bonus-Wettbewerbsbeitrag! Wer kann erraten, was das auf dem Bild ist?

Liebe Grüße

Nico

Mehr zum Wettbewerb erfahrt ihr hier. Morgen wird der Gewinner verkündet.

Dies ist eine Bonusfrage und hängt nicht mit dem Schulfest oder der Uni zusammen, sondern ist eine Frage aus dem Bereich Kultur und Tourismus.